9. März 2017

Elizabeth George - Whisper Island 01 - Sturmwarnung

Hallo ihr Lieben,

ein Buch von dem ich doch ein bisschen enttäuscht bin...



Autor: Elizabeth George
Titel: Whisper Island 01 - Sturmwarnung
Originaltitel: The Edge of Nowhere
Erscheinungsdatum: 14.11.2011
Verlag/Quelle: Egmont Ink/Amazon
Genre: Young Adult
Seiten: 448
Preis: 19,99€/Hardcover
ISBN: 978-386-396001-8
Homepage: Elizabeth George

Eine Amerikanerin in London – zumindest zeitweise lebt Elizabeth George in der britischen Hauptstadt. Dort recherchiert die preisgekrönte Krimiautorin detailversessen an den Orten des Geschehens. Ihre größtenteils verfilmten Geschichten sind eher Gesellschaftsromane als „nur“ spannende Storys – von denen George allerdings eine Menge versteht. Denn Handwerk und Kunst des Schreibens hat sie lange Jahre als Lehrerin für Englische Sprache und Literatur sowie später in Unikursen für Kreatives Schreiben unterrichtet. Bekannt wurde sie vor allem mit ihrem Ermittlerduo Inspector Lynley und Sergeant Havers. Geboren wurde Elizabeth George 1949 in Warren im US-Bundesstaat Ohio. Nach vielen Jahren in Kalifornien lebt sie heute im Nordwesten der Vereinigten Staaten bei Seattle.
Becca King hat eine Gabe, die gleichzeitig ein Fluch ist. Sie kann die Gedanken anderer Menschen hören. Sie umgeben sie wie ein ständiges Rauschen, dem sie nicht entrinnen kann. Jetzt ist Becca auf der Flucht, weil ihr Stiefvater ihre Fähigkeiten skrupellos ausnutzen wollte. Sie hat eine neue Haarfarbe und eine neue Identität. Auf einer geheimnisvollen, abgeschiedenen Insel hofft Becca, Unterschlupf bei einer Freundin ihrer Mutter zu finden. Doch als sie dort ankommt, erfährt sie, dass die Freundin kurz zuvor gestorben ist. Verzweifelt versucht Becca, ihre Mutter zu erreichen - ohne Erfolg: Das Handy ist tot...
Der letzte Tag von Hannah Armstrongs Existens war zunächst ein Tag wie jeder andere.

Eigentlich hat mir das Buch gut gefallen.
Die Idee, dass ein Mädchen, die Gedanken der anderen hören kann, und die damit verbundenen Probleme, in eine Geschichte zu verwandeln, fand ich auch ganz gut. Auch das die Autorin einige Mysterie-Elemente mit eingearbeitet hat, gefiel mir. Allerdingst fing mir das Buch doch etwas zu stockend an. Ich hatte wirklich das Gefühl ich komme nicht voran. Ein Kapitel war zähflüssiger als das andere. Erst zum Ende hin, kam doch etwas Schwung in die Geschichte.
Mit den Protagonisten hatte ich auch zu kämpfen. Sie waren mir doch etwas zu oberflächlich und neigten eher dazu mich zu nerven. Ich verstand auch nicht wie man ein 14-Jähriges Mädchen, ganz alleine auf eine Insel lassen kann, ohne sich zu vergewissern, dass sie auch wirklich da ankommt, wo sie hinsoll. Das fand ich doch eher unbegreiflich.
Auch die anderen Protagonisten traffen Entscheidungen, die mich manchmal an ihren Verstand zweifeln lies.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig. Er half leider nicht das Buch für mich spannender zu machen. Und auch wenn es mit einem Cliffhänger endete, wird es doch etwas dauern, bis ich den zweiten Teil anfangen werde.



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